Tanz in den Mai – Walpurgis oder Beltane?Eine Nacht zwischen Tradition, Transformation und Lebendigkeit

In der Halle 16 wurde die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai im Rahmen des Workshops „Tanz in den Mai“ zu einem besonderen Erlebnis. Die teils weitangereisten 23 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, diesen traditionellen Übergang bewusst und tanzend zu gestalten.

Im Mittelpunkt des Workshops stand die Verbindung von historischem Wissen um alte Kultur und unmittelbarem körperlichen Erleben.

Ausgehend von der Walpurgisnacht, seit jeher als Zeit des Loslassens gefeiert, standen rhythmische Tanzphasen im Fokus, in denen Spannungen abgebaut und innere Prozesse angestoßen werden konnten. Dabei wurde auch mit grundlegenden Bewegungsqualitäten gearbeitet, die sich an den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde orientieren. Im weiteren Verlauf rückte die Qualität des 1. Mai und dem vorchristlichen Beltane in den Fokus – als Ausdruck von Lebendigkeit, Begegnung und Neubeginn.

Den Ausklang bildeten Maibowle und ein gemeinsames Feuer im Außenbereich. In ruhiger Atmosphäre wurde gesungen und geräuchert, während Wacholderzweige – verbunden mit persönlichen Gedanken – dem Feuer übergeben wurden.

Die Verbindung aus Tanztherapie, kulturellem Hintergrund und einfachen Ritualelementen schuf einen Rahmen für unmittelbares Erleben im eigenen Körper. Der Workshop unter der Leitung von Tanztherapeutin Katja Plocher fand bereits zum dritten Mal in der Halle 16 statt und soll im kommenden Frühjahr fortgesetzt werden.

Text & Fotos: Katja Plocher

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Seelenklänge im Tanz - mit Katja Plocher

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