Das Projekt untersucht die immer engere Kopplung von digitaler und physischer Welt anhand von audiovisuellen Fragmenten digitaler Plattformen.
Sprache, Dialekte und absurde Sätze werden aus dem Netz aufgegriffen und in eine begehbare, räumliche Live-Installation übersetzt.
Das Herzstück bildet eine aus Found Objects konstruierte Bricolage-Percussion-Skulptur mit 16 Aktuatoren. Über computergesteuerte Regelwerke tritt die Installation in einen direkten, reaktiven Dialog mit einem Live-Perkussionsspiel. Menschliches Timing, digitale Reaktivität, verfremdete Videoprojektionen und die Originaltöne der Clips verschmelzen zu einem interagierenden Gesamtsystem.
Das Format gliedert sich in ein konzentriertes, 25- bis 40-minütiges Live-Set als Performance, gefolgt von einer offenen Phase, in der das Publikum die Mechanik und die Bildschichten der Installation aus nächster Nähe erkunden kann.
Am Sonntag, den 23. August wird es von 10:00 bis 12:00 ein Vermittlungsformat geben, bei dem Interessenten die Arbeitsweise der Gruppe dargestellt wird.
Infos zu dem Format der Crossover Studios: Innovationsfonds Kunst fördert neues Projekt der Halle 16 — stiftung kulturlabor
Dank der Förderung des Innovationsfonds Kunst, einem Förderprogramm des Landes Baden-Württembergs, kann der soziokulturelle Raum Halle 16 das Projekt umsetzen.
Ort: HALLE 16: Projektraum für Kunst, Zeppelinstraße 16, 72172 Sulz am Neckar
Ohne festen Eintritt, Spenden sind erwünscht. Sie sind für den Erhalt des Betriebes der Halle notwendig.